Sonntag, 14. Februar 2010

Trip nach London

Nach einer langen langen laaaaaaaaangen Anreise haben wir es geschafft (nach 11 Stunden Zugfahrt)  in London anzukommen. Dort wurden wir Zeugen des  Jahrhundertschneechaos von 2 cm.

Das Hotel war super und für Londoner Verhältnisse echt Preiswert. Gepäck abgelegt und auf gings zur Futtersuche. Wir fanden ein nettes italienisches Restaurant. Mmmmmh!

Erste Sightseeingtour:

Los ging‘s mit einigen „ mind the gap please“, auf dem Weg zum Buckingham Palace. Echt lustig wie die Soldaten hin und her stolzieren. Nach einem netten Spaziergang durch den Park zum Hard Rock Café (wo wir nur kurz hineinlugten) ging’s weiter zum Piccadilly Circus. Per zufall sind wir auf Chinatown gestoßen, wirklich beeindruckend sich auf einmal wie in Asien zu fühlen. Zumindest für ein paar Minuten, so groß ist es nicht.

Schon kurz darauf standen wir vor dem Eye of London und konnten den Big Ben zur vollen Stunde Leuten hören.





Es war ungewöhnlich kalt in London, eine richtig kriechende englische Kälte. Um uns aufzuwärmen entschlossen wir uns das Filmmuseum zu besuchen. Von Star Wars bis Charlie Chaplin war alles zu finden. Wenn es nicht so kalt gewesen wäre, wären wir den Fluss entlang hinunter zur Tower Bridge spaziert, so sind wir mit der U-Bahn gefahren und haben in der Gegend um den Tower ein Runde gedreht. The Gherkin sieht echt toll aus, genauso wie der Tower of London und die Tower Bridge.




Um den Tag gebührend abzurunden und um für den nächsten Tag fit zu sein war natürlich noch ein Pubbesuch drin.

Zweite Sightseeingtour:

Das Wetter  war leider nicht so schön wie am ersten Tag, so fiel unsere Tour kürzer aus. Erster Halt war das Madame Tussauds, wo wir uns mit so manchem Filmstar ablichten ließen.  =)  Das war ein Spass!

Danach machten wir uns auf den Weg zu Covent Garden. Dort ist echt eine tolle Atmosphäre mit Straßenkünstlern, Glühweinduft, kleinen Ständen sowie den verschiedensten Geschäften die unter anderem super süße kleine Seifen oder Tee anbieten.

Weitergeschlendert im Covent Garden und über Zwischenstopps am Piccadilly Circus und in einem Pub (wie könnt’s anders sein) zurück nach Hause.

Am nächsten morgen gings leider ab nach Hause. Ich zurück zum Flughafen um nach Graz zu fliegen und Máté zum Glück ohne im Eurotunnel stecken zu bleiben nach Lille zurück. (Notiz von mir, Máté: Ich möchte mich nicht mit fremden Federn schmücken, Lisa war so lieb mir diesmal die Bloggerei abzunehmen :-) )

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Amsterdam

Spät aber doch, ein paar Zeilen zu Amsterdam. Die Studentenorganisation USTL Live hatte eine Busreise von 14. bis 15. November veranstaltet, Herberge und Frühstück waren inbegriffen. Der Preis war unschlagbar, daher fand man auch einen Großteil der Erasmus Crew im Bus wieder.




Amsterdam bietet alles was man sich davon erwartet: nette Bars, viel Wasser, Fahrräder, höchstinteressante Schaufenster, schiefe Häuser und Boote. Die Stadt an sich ist ja eigentlich schon die Attraktion, trotzdem besuchten wir am ersten Tag die Heineken Brauerei und am zweiten Tag z.B. das Torture Museum.


Fotos

Mittwoch, 4. November 2009

Ein Wochenende in Paris

Endlich war es soweit, ich verbrachte mit Ruben, Ariane und eigentlich auch noch mit vielen anderen Erasmuslern ein Wochenende in der Hauptstadt, in der Île-de-France. Es ging am Freitag Abend mit dem TGV hin und am Sonntag (spät, sehr spät am Abend) wieder zurück, d.h. keine atemberaubenden Aufnahmen von der TGV-Fahrt, da man ohnehin kaum was sah.

Paris selbst war, wie erwartet, groß, aufregend, etwas anstrengend und auf jeden Fall jederzeit einen Besuch wert. Ich hatte uns ein Hotel im östlichen Stadtteil herausgesucht, das Hotel Belfort, keine gerade luxuriöse, aber in jeder Hinsicht korrekte und daher auch empfehlenswerte Unterkunft, auch wegen der Lage. Am ersten Abend unseres Besuchs entdeckten wir das Pariser Metronetz und kundschafteten es gründlich aus. Wir hatten leider die geplante Lichtershow am Eiffelturm verpasst, aber das lässt sich nachholen, und der beleuchtete Turm war ohnehin atemberaubend.



Der zweite Tag bestand aus Sightseeing, wir waren hauptsächlich zu Fuß unterwegs also gingen wir mal die halbwegs zentral gelegenen Sehenswürdigkeiten ab, kamen aber auch an Orten wie Moulin Rouge und Sacré Coeur vorbei.



Den Abend läuteten wir mit einem gelungenen Restaurantbesuch am Montmartre ein und ließen ihn mit einer späten Stadtrunde im Quartier Latin ausklingen. Die erste Metro in der Früh half uns zurück ins Hotel, wo wir nach eindeutig viel zu wenig Schlaf auschecken und todmüde elf Stunden in Paris hinter uns bringen mussten. Keine leichte Aufgabe... Zu diesem Tag keine Kommentare, nur Fotos ;-)

Montag, 19. Oktober 2009

Brügge, ein Venedig des Nordens

Letztes Wochenende wagten wir wieder einen Ausflug, diesmal nach Brügge, das, wie einige andere Städte auch, als Venedig des Nordens bezeichnet wird. Und wenn man mich fragt, ist Brügge sogar schöner als Venedig.




Maike, eine Mit-Erasmuslerin aus Berlin, hatte uns ein tolles Hostel in der Stadtmitte gesucht, also konnten wir gemütlich das Zentrum besichtigen und am Abend "einen draufmachen". Die neuen Bilder von der Stadt beschreiben diese wohl am besten. Sie fungiert wohl hauptsächlich als Touristenattraktion, bietet aber auch ein reges Nachtleben (natürlich relativ zur Größe). Wir fanden kleine, einladende, kreativ eingerichtete Clubs mit guter Musik. Besonders angetan hat uns die "Cathedraak", eine mehrstöckige Disco im Stil einer (wie der Name schon sagt) Kathedrale. Getränkepreise sind auch in Belgien stark erhöht, dafür kann man aber auch ungewöhnliche Getränke wie z.B. Himbeerbier bestellen :-) - ist natürlich nicht jedermanns Sache, aber kulinarische Spezialitäten schreien danach ausprobiert zu werden.

Wer dieser bezaubernden Stadt einen Besuch abstatten möchte, darf nicht vergessen...
  • nach dem nächsten McDonald's zu fragen,
  • sich nach den Öffnungszeiten von Brügge zu erkundigen,
  • und (sich auf den Belfried beziehend) danach zu fragen, ob dieser Turm nicht für den Film "In Bruges" erbaut worden ist.

Sonntag, 20. September 2009

Ausflug ans Meer und österreichischer Abend

Gestern, Samstag, unternahm ich den ersten Ausflug in dieser Gegend - es ging natürlich gleich mal ans Meer, um ein wenig in der Salzlackn baden zu können, bevor es wirklich kalt wird. Hier oben bei den Ch'tis kanns ja bis zu -40°C haben im Herbst. Der Zielort, Grand-Fort-Philippe, ist bereits auf der Karte eingezeichnet, man findet aber auf dem Weg noch einen Ort namens Bergues, der durch den französischen Film "Bienvenue chez les Ch'tis" berühmt geworden ist. Man muss den Film gesehen haben, damit man den Ort wirklich interessant findet, also wurde das natürlich gleich am Abend darauf erledigt.



Der Turm auf dem Bild ist KEIN Kirchturm, wie man eigentlich vermuten würde, sondern ein sogennanter Beffroi, zu deutsch Belfried.

Nach unserem (wir Erasmusler waren zu viert unterwegs) Zwischenstop in Bergues gings weiter nach Grand-Fort-Philippe, einer kleinen Hafenstadt an der Küste, wo wir es uns kurz in einem Café gemütlich machten und den Ausblick aus dem Leuchtturm genossen.



Jetzt gings erst ans Eingemachte: Einige Kilometer außerhalb von Grand-Fort-Philippe gings ins eiskalte Meer von Nordfrankreich. Fazit: fast schon angenehmes Wasser und eine wunderschöne Landschaft.

Abends wurde vor dem zum Ausflug passenden Film noch hektisch für den heutigen Tag eingekauft. Es gab Wiener Schnitzel mit allem drum und dran, natürlich wie es sich gehört vom Kalb.

Diashow
Rubens Fotos vom Ausflug
Rubens Fotos vom österreichischen Abend

Montag, 14. September 2009

Französischkurs

Heute haben die Intensivkurse in Französisch begonnen, für die der Einstufungstest letzten Freitag stattgefunden hatte. Ich bin in der Gruppe B2 (das Stufensystem wird später beschrieben) gelandet, die meiner Meinung nach herausfordernd genug ist - schließlich ist das die höchste Stufe des DELF (französisches Sprachendiplom), danach folgen nur mehr DALF (dasselbe, nur stark fortgeschritten) Stufen. Zur Einstufung:

DELF: A1, A2, B1, B2
DALF: C1, C2

Mit C2 sollte man sich also schon ganz nett unterhalten können :-)
Die heutigen drei Stunden Kurs sind unglaublich schnell verflogen, es wird sehr viel (oder so gut wie nur) geredet. Besonders beruhigend finde ich dass nach Angaben unserer Mme Professorin sich diese kein bißchen in in ihrer Vortragsgeschwindigkeit zurückgehalten hatte und dass auch die anderen Professoren nicht schneller vortragen bzw. schwerer zu verstehen sind. Da man problemlos so gut wie jedes Wort verstanden hatte bin ich sehr zuversichtlich was meine Vorlesungen angeht - wie man auf Französisch Notizen macht wird sie uns allerdings noch beibringen müssen.

Donnerstag, 10. September 2009

Der erste Tag in Lille

An dieser Stelle ein herzliches Willkommen an alle fleißigen Blog-Leser bzw. Blog-Interessierten. Meine Ankunft in Lille (am 8.September 2009 um etwa 13:30) ist reibungslos verlaufen. Ein Zimmer im Wohnheim Bachelard (siehe Karte) war bereits für mich reserviert und die Anmeldung für die Uni war auch unproblematisch.

Gerade wollte ich mein Zimmer beschreiben und erwähnen, dass es mir mit einem tropfenden Abfluss und kaputter Deckenleuchte übergeben wurde, als der Installateur an meiner Tür klopfte und in etwa fünf Minuten  die beiden Probleme aus der Welt schaffte. Ein Merci Bien und Bonne Journée später gings weiter mit Bloggen :-)

Das Zimmer ist sehr vernünftig eingerichtet, ich konnte mein ganzes Zeug problemlos unterbringen. Es besteht aus einer kleinen Küche, einem Waschbecken, Tisch, Kasten, Schrank und einem Bett. Das alles auf 9m² und es wirkt trotzdem nicht überladen.


Weitere Bilder findet ihr in der Slideshow zu diesem Artikel. Über den Link "Galerie" in der rechten Spalte ist mein Flickr-Album erreichbar, dort gibts eine Aufstellung sämtlicher Bilder vom Aufenthalt. Die Karte rechts kann vergrößert werden, indem man auf den darunterliegenden Link klickt.

Über die USTL (Université des Sciences et Technologies Lille) wird vermutlich erst dieses Wochenende berichtet, morgen gibts das erste mal Action, beim Sprachtest für den darauffolgenden Französisch-Kurs.