Sonntag, 20. September 2009

Ausflug ans Meer und österreichischer Abend

Gestern, Samstag, unternahm ich den ersten Ausflug in dieser Gegend - es ging natürlich gleich mal ans Meer, um ein wenig in der Salzlackn baden zu können, bevor es wirklich kalt wird. Hier oben bei den Ch'tis kanns ja bis zu -40°C haben im Herbst. Der Zielort, Grand-Fort-Philippe, ist bereits auf der Karte eingezeichnet, man findet aber auf dem Weg noch einen Ort namens Bergues, der durch den französischen Film "Bienvenue chez les Ch'tis" berühmt geworden ist. Man muss den Film gesehen haben, damit man den Ort wirklich interessant findet, also wurde das natürlich gleich am Abend darauf erledigt.



Der Turm auf dem Bild ist KEIN Kirchturm, wie man eigentlich vermuten würde, sondern ein sogennanter Beffroi, zu deutsch Belfried.

Nach unserem (wir Erasmusler waren zu viert unterwegs) Zwischenstop in Bergues gings weiter nach Grand-Fort-Philippe, einer kleinen Hafenstadt an der Küste, wo wir es uns kurz in einem Café gemütlich machten und den Ausblick aus dem Leuchtturm genossen.



Jetzt gings erst ans Eingemachte: Einige Kilometer außerhalb von Grand-Fort-Philippe gings ins eiskalte Meer von Nordfrankreich. Fazit: fast schon angenehmes Wasser und eine wunderschöne Landschaft.

Abends wurde vor dem zum Ausflug passenden Film noch hektisch für den heutigen Tag eingekauft. Es gab Wiener Schnitzel mit allem drum und dran, natürlich wie es sich gehört vom Kalb.

Diashow
Rubens Fotos vom Ausflug
Rubens Fotos vom österreichischen Abend

Montag, 14. September 2009

Französischkurs

Heute haben die Intensivkurse in Französisch begonnen, für die der Einstufungstest letzten Freitag stattgefunden hatte. Ich bin in der Gruppe B2 (das Stufensystem wird später beschrieben) gelandet, die meiner Meinung nach herausfordernd genug ist - schließlich ist das die höchste Stufe des DELF (französisches Sprachendiplom), danach folgen nur mehr DALF (dasselbe, nur stark fortgeschritten) Stufen. Zur Einstufung:

DELF: A1, A2, B1, B2
DALF: C1, C2

Mit C2 sollte man sich also schon ganz nett unterhalten können :-)
Die heutigen drei Stunden Kurs sind unglaublich schnell verflogen, es wird sehr viel (oder so gut wie nur) geredet. Besonders beruhigend finde ich dass nach Angaben unserer Mme Professorin sich diese kein bißchen in in ihrer Vortragsgeschwindigkeit zurückgehalten hatte und dass auch die anderen Professoren nicht schneller vortragen bzw. schwerer zu verstehen sind. Da man problemlos so gut wie jedes Wort verstanden hatte bin ich sehr zuversichtlich was meine Vorlesungen angeht - wie man auf Französisch Notizen macht wird sie uns allerdings noch beibringen müssen.

Donnerstag, 10. September 2009

Der erste Tag in Lille

An dieser Stelle ein herzliches Willkommen an alle fleißigen Blog-Leser bzw. Blog-Interessierten. Meine Ankunft in Lille (am 8.September 2009 um etwa 13:30) ist reibungslos verlaufen. Ein Zimmer im Wohnheim Bachelard (siehe Karte) war bereits für mich reserviert und die Anmeldung für die Uni war auch unproblematisch.

Gerade wollte ich mein Zimmer beschreiben und erwähnen, dass es mir mit einem tropfenden Abfluss und kaputter Deckenleuchte übergeben wurde, als der Installateur an meiner Tür klopfte und in etwa fünf Minuten  die beiden Probleme aus der Welt schaffte. Ein Merci Bien und Bonne Journée später gings weiter mit Bloggen :-)

Das Zimmer ist sehr vernünftig eingerichtet, ich konnte mein ganzes Zeug problemlos unterbringen. Es besteht aus einer kleinen Küche, einem Waschbecken, Tisch, Kasten, Schrank und einem Bett. Das alles auf 9m² und es wirkt trotzdem nicht überladen.


Weitere Bilder findet ihr in der Slideshow zu diesem Artikel. Über den Link "Galerie" in der rechten Spalte ist mein Flickr-Album erreichbar, dort gibts eine Aufstellung sämtlicher Bilder vom Aufenthalt. Die Karte rechts kann vergrößert werden, indem man auf den darunterliegenden Link klickt.

Über die USTL (Université des Sciences et Technologies Lille) wird vermutlich erst dieses Wochenende berichtet, morgen gibts das erste mal Action, beim Sprachtest für den darauffolgenden Französisch-Kurs.

Zwischenstop in Köln

Bei einem Auslandsaufenthalt in Lille würde man nicht unbedingt Köln als ersten Halt erwarten, bedenkt man jedoch die lange Reisezeit und die Tatsache dass aus organisatorischen Gründen der frühe Nachmittag für die Ankunft angepeilt werden musste, ist durchaus klar dass ein kleiner Zwischenstop nicht schaden kann. Das natürlich gepaart mit einer abgespeckten aber doch eindrucksvollen Stadtbesichtigung.